Geförderte Arbeiten

Masterarbeit von Manuel Reiter

„Personalisiserung als Ursache von Search Engine Bias: eine Untersuchung personalisierter Google-Suchergebnisse zu kontrovers diskutierten Umweltthemen“

Die Arbeit soll personalisierte Google-Ergebnisse hinsichtlich kontrovers diskutierter Umweltthemen untersuchen. 

Zur Ansicht: https://suma-ev.de/wp-content/uploads/2019/10/Reiter_Manuel_191011.pdf

Masterarbeit von Sebastian Schultheiß

„Der Einfluss des Verständnisses von Suchmaschinenwerbung auf das Rechercheverhalten am PC und am mobilen Endgerät: eine Nutzerstudie“

Diese Masterarbeit untersucht, welchen Einfluss der Kenntnisstand über Suchmaschinenwerbung auf das Rechercheverhalten am PC sowie am Smartphone ausübt. Dafür wurde ein Methodenmix aus Interview, Eye-Tracking-Experiment und Fragebogen mit 50 studentischen Probanden eingesetzt. Die Probanden verfügten über ausgeprägte Kenntnisse im Bereich der Suchmaschinenwerbung. Ihr Blick- und Klickverhalten auf Anzeigen fand somit im Bewusstsein darüber statt, dass es sich um bezahlte Ergebnisse handelte. Zukünftige Studien bieten sich insbesondere dahingehend an, das Experiment mit einem anderen Sample zu wiederholen und die in der vorliegenden Studie ermittelte bewusste Anzeigenauswahl zu untersuchen.

Zur Ansicht: http://dx.doi.org/10.13140/RG.2.2.21818.03526

Masterarbeit von Oliver Koop

„Der Einfluss von Marken auf die Klickentscheidung in Suchmaschinen: eine empirische Online-Nutzerstudie am Beispiel des Online-Ticket-Marktes in Deutschland“

Im Rahmen der Masterarbeit sollte am Beispiel des deutschen Online-Ticket-Marktes untersucht werden, inwiefern Markeneffekte das Selektionsverhalten in Suchmaschinen beeinflussen können. Dafür wurde mit insgesamt 924 Personen eine experimentelle Online-Nutzerstudie durchgeführt, in der die Probanden manipulierte Suchergebnisseiten präsentiert bekamen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein dem Positionseffekt nachgelagerter Markeneffekt existiert, abhängig von der Größe der Marke. Unterschiedliche im Experiment gebildete Nutzersegmente machen deutlich, dass dieser Effekt auch hinsichtlich der Kaufhäufigkeit, dem bisherigen Kontakt mit einer Marke sowie der Nutzererfahrung variieren kann.

Zur Ansicht: https://suma-ev.de/wp-content/uploads/2019/05/Masterarbeit_Koop.pdf

Masterarbeit von Anna Gröhn

„Explizite und implizite Theorien von Schülerinnen und Schülern über die algorithmischen Sortierprozesse von Informationsintermediären“

Plattformen wie Google, Youtube und Instagram spielen eine immer gewichtigere Rolle in den Informations- und Kommunikationspraktiken von Nutzerinnen und Nutzern, insbesondere in jüngeren Altersgruppen. Dabei setzen jene Plattformen Algorithmen ein, um zu entscheiden, was die Nutzerinnen und Nutzer an Informationen im Netz zu sehen bekommen. Die Entscheidung darüber, welche Inhalte einem/r Nutzer/in auf einer Plattform angezeigt werden, bestimmt sich nach unterschiedlichen Faktoren, zum Beispiel nach den Interessen und Präferenzen eines/r Nutzers/in oder nach der Beliebtheit eines Beitrags.

Die Studentin Anna Gröhn hat im Rahmen ihrer Abschlussarbeit im Masterstudiengang Information, Medien, Bibliothek an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg untersucht, inwieweit jugendliche Nutzerinnen und Nutzer über jene Mechanismen Bescheid wissen. Zu diesem Zweck hat sie Interviews mit Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 19 Jahren geführt.

Die grundlegende Frage, die sich Anna Gröhn stellte, war: Was wissen Jugendliche über die Funktionsweisen der Plattformen, die sie in ihrem digitalen Alltag nutzen? Wissen sie, warum ihnen bestimmte Videos und Kanäle auf Youtube oder Instagram immer wieder angezeigt werden? Und auf welcher Basis Google ihnen manchmal Werbung in den Suchergebnisseiten ausspielt?

Die Befragung fokussierte sich dabei auf die von den Schülerinnen und Schülern meist genutzten Plattformen: Youtube, Instagram, Snpachat, Whatsapp und Google. Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass die befragten Schülerinnen und Schüler ein eher grobes Verständnis von den Funktionsweisen der Plattformen aufweisen. Dennoch scheint den meisten Befragten insgesamt bewusst zu sein, dass in den von ihnen genutzten Plattformen automatisiert Inhalte sortiert und gewichtet werden.

Zur Ansicht: https://suma-ev.de/wp-content/uploads/2019/06/0._Masterthesis_Anna-Gröhn_komplett.pdf